Die Schweizer Weltfirma untersagte dem kleinen burgenländischen Unternehmen mit einer einstweiligen Verfügung den Verkauf seiner Schoko-Hasen, weil diese dem Schweizer Meister Lampe ähneln.
Das Problem: Die Österreicher verkaufen ihren Osterhasen mit goldenem Stanniol, rotem Halsband und Glöckchen bereits seit den 80er-Jahren. Lindt wiederum ließ sich seinen Hasen vor zwei Jahren als Marke registrieren.
Ähnliches Verfahren
Die österreichischen Hasenproduzenten wollen das Verbot aus gutem Grund nicht so einfach hinnehmen. Immerhin verkauften sie im vergangenen Jahr 11,6 Millionen ihrer Goldhasen. Einspruch wurde eingelegt. Die Begründung: Im vergangenen Jahr verloren die Schweizer Schoko-Riesen ein ähnliches Verfahren gegen ein deutsches Unternehmen in erster Instanz.










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