Gespräche laufen

Neuerlicher Anlauf für 5. Klagenfurter Hundezone

Die Hundefreilaufzonen in Klagenfurt beschäftigen auch die Stadtregierung im Rathaus. Nach den "Krone"-Berichten über mangelnde Freilaufflächen soll jetzt eine weitere Zone in Waidmannsdorf geschaffen werden. Außerdem soll die Ausstattung in den bestehenden Zonen flächendeckend verbessert werden.

Unzählige Lesernachrichten sind in der Redaktion eingegangen, nachdem die "Krone" über die vier Klagenfurter Hundefreilaufzonen – und die teilweise fehlende Ausstattung – berichtet hatte. Auch die Hundesitter Susanne Sundermann und Thorsten Perne haben die Flächen genau unter die Lupe genommen: "Es ist tierschutzrechtlich nicht in Ordnung, dass die Zonen nicht über ausreichend Trinkwasser für die Hunde verfügen, denn Wasser ist ein Grundbedürfnis."

150.000 Euro Hundesteuer
Es müsse möglich sein, Freilaufzonen vernünftig auszustatten, schließlich würde die Stadt bei 3815 gemeldeten Vierbeinern mehr als 150.000 Euro pro Jahr an Hundesteuer einnehmen. Das Geld solle auch den Hunden zu Gute kommen. Im Stadtsenat hat Vizebürgermeister Christian Scheider nun eine einheitliche Ausstattung der vier bestehenden Zonen in Feschnig, Welzenegg, Festung und Fischl eingefordert. Überdies soll ein neuer Anlauf für eine fünfte Fläche in Waidmannsdorf unternommen werden – was bisher wegen Anrainerprotesten gescheitert ist.

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Montag, 28. September 2020
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