"Man kann nicht alles in der Öffentlichkeit machen", so FPÖ-Klubobmann Armin Sippel. "Die Freiheit des Einzelnen endet, wo andere in ihrer Freiheit eingeschränkt werden." Sippel weiß von zahlreichen Beschwerden von Geschäftsleuten in der Herrengasse, die sich durch eher untalentierte Musiker gestört fühlen.
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Paris als Vorbild
Der Klubobmann fordert deshalb eine Grazer Kommission, die über die Qualität der Straßenmusikanten entscheidet: "In Paris darf in der U-Bahn jemand nur spielen, wenn eine Kommission zustimmt. In der sitzen auch Mitarbeiter der Pariser Metro." Eine weitere Forderung der Stadtblauen ist die Beschränkung auf gewisse Örtlichkeiten in der Stadt. Aber auch dort soll das Musizieren nicht durchgehend erlaubt sein, sondern nur zu bestimmten Zeiten.
Ständchen für den Bürgermeister
Sippel will Bürgermeister Siegfried Nagl - die ÖVP wehrt sich gegen die Kommission - ein Ständchen von einem Straßenmusiker bringen lassen: "Damit er weiß, was die Geschäftsleute ertragen müssen."
von Gerald Richter, "Steirerkrone"
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