05.03.2004 13:24 |

Tauschbörsen

File-Sharing im Büro als Sicherheitsrisiko

Auch wenn es in den USA immer wieder Klagen der Musikindustrie gibt, sind Internet-Tauschbörsen nach wie vor beliebt – nach einer US-Studie verwenden 42% der Befragten einen Filesharing-Client. Bemerkenswert: 38,6% „saugen“ sogar am Arbeitsplatz illegale Dateien aus dem Web.
Viele Firmen-Chefs dürften keine Ahnungdavon haben, was da für Daten über ihre Leitungen laufen.Wer privat keine schnelle Internet-Leitung hat, nützt gerneund oft die schnelle Büro-Standleitung. Sicherheits-Expertenwarnen: Das ist nicht nur vom Copyright-Standpunkt sehr fragwürdig,sondern stellt auch ein Risiko für die IT-Sicherheit dar.
 
Belastung der Leitung und Viren
Einerseits belasten die P2P-Programme die Internet-Leitungenmassiv und sorgen für einen hohen Datentransfers (Traffic)für Firmen, deren Verbindung pro Volumen abgerechnet wird,kann das auch zu höheren Kosten führen. Anderseits kanndurch das zur Verfügung stellen von Dateien auch sensibleFirmendaten nach außen gelangen. Nach aktuellen Analysenist mindestens jede zweite Datei aus Tauschbörsen mit Virenverseucht, die Daten löschen oder Hackern Tür und Toröffnen.
 
Firmen haften
Die Business Software Alliance (BSA) warnt davor,dass das Herunterladen und Verwenden illegaler Software durchMitarbeiter eine der größten Sicherheitsbedrohungenfür Unternehmen sei. Unternehmer haften, wenn in ihrem BetriebRaubkopien eingesetzt werden, bei Klein- und Mittelbetrieben meistsogar persönlich. Daher wird empfohlen, die Firmen-Firewallso zu konfigurieren, dass Tausch-Programme gar nicht verwendetwerden können. Außerdem sollten Mitarbeiter eine Verpflichtungserklärungunterschreiben, in der sie sich verpflichten, keine illegale Softwareeinzusetzen.
Samstag, 08. Mai 2021
Wetter Symbol