Kärnten gegen Sturm in Konterlaune, aber chancenlos
In Klagenfurt legten die mit einer Fünfer-Abwehr angetretenen Kärntner das Spiel gegen Sturm zunächst auf Konter an und wurden durch den frühen Führungstreffer begünstigt. Oliver Pusztai (7.) köpfelte eine Corner-Flanke von Sandro ins lange Eck. Sturm war zwar über weite Strecken optisch überlegen, vergab aber in der ersten Hälfte die wenigen guten Chancen. Samir Muratovic wurde in der 34. Minute ideal von Daniel Beichler bedient, scheiterte jedoch aus kurzer Distanz an Kärnten-Goalie Andreas Schranz.
Haas bei Sturm schmerzlich vermisst
Sturm ging der routinierte Stürmer Mario Haas ab, der angeschlagen lange nur auf der Bank saß. Erst in der 66. Minute kam Haas zu einem Kurzeinsatz. Da stand es aber schon 1:1. Fabian Lamotte war in der 63. Minute nach einem Freistoß von Beichler am langen Eck zur Stelle und per Kopf erfolgreich gewesen. Der Ausgleichstreffer hauchte den letzten 20 Minuten der bis dahin eher trägen Partie neues Leben ein.
Ein Kärntner Aktivposten war der Brasilianer Sandro. In der 73. Minute setzte er mit Übersicht Thomas Hinum ein, der völlig frei fünf Meter vor dem Tor an Sturms Tormann Christian Gratzei scheiterte. In der offenen Schlussphase hatten beide Teams Chancen, Sturm jedoch das bessere Ende für sich. Jakob Jantscher spielte Andreas Hölzl (81.) schön frei, dieser schloss souverän zum 1:2 ab. Jantscher sorgte in der 86. Minute mit einem schönen Weitschuss für den Endstand.
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