Vor nur 15.000 Fans im Royal Bafokeng Stadion vollendeten Cesc Fabregas (24.) und David Villa (48.) den Start nach Maß für den EM-Champion, der in Gruppe A die Führung vor Gastgeber Südafrika und Irak übernahm, die sich im schwachen Eröffnungsspiel 0:0 getrennt hatten (siehe Infobox). Die Neuseeländer warten dagegen auch bei der dritten Confed-Cup-Teilnahme nach 1999 und 2003 auf ihren ersten Punktgewinn.
Mit Safari auf Confed-Cup eingestimmt
Die Iberer, die sich mit einer Safari auf ihr Auftaktmatch eingestimmt hatten, legten auch ohne ihren verletzten Top-Akteur Andres Iniesta rasant los, der nicht zu bremsende Torres schockte die gnadenlos überforderte Hintermannschaft des Ozeanienmeisters mit seinen Länderspiel-Toren 20 bis 22. Die Treffer des Liverpool-Legionärs wurden ebenso schön über die starke linke Seite vorbereitet wie Fabregas' Zugabe. Damit waren die "Kiwis", die mit im Schnitt 1,85 Metern das größte Team dieses Turniers stellen, in knapp 25 Minuten auf Normalmaß geschrumpft.
Bemitleidenswerter "Kiwi"-Tormann
Auch nach dem Wechsel war der Weltranglisten-82., der selbst nur zweimal auf das Tor von Iker Casillas zielte, chancenlos. Vor allem Glen Moss zwischen den Pfosten des Außenseiters war zu bemitleiden. Wie schon zuvor wurde er auch beim fünften Gegentreffer von seinen Vorderleuten im Stich gelassen. Verteidiger Andy Boyens schlug bei einer Hereingabe unbeholfen über das runde Leder und gestattete Villa sein 29. Länderspieltor. Damit ist er nun gemeinsam mit Fernando Hierro zweitbester spanischer Torschütze hinter Raul (44).
Der starke Juan Capdevila (58.) und Villa (59.) ließen in der Folge weitere gute Einschussmöglichkeiten für den nun Kräfte sparenden Weltranglisten-Ersten aus, bei dem Albert Riera Spielmacher Iniesta gut ersetzte. Auch Vicente del Bosque ist unterdessen weiter auf Rekordkurs: Der Nachfolger von EM-Coach Luis Aragones weist mit elf Siegen in Serie den besten Einstand eines Trainers weltweit auf.
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