Bayer Leverkusen jedenfalls hat seinen Bayern-Fluch besiegt. Tranquillo Barnetta (54.), Arturo Vidal (61.), Patrick Helmes (70.) und Stefan Kießling (92.) machten vor der Bayer-Rekordkulisse von 50.500 Zuschauern in der ausverkauften Düsseldorfer LTU-Arena die erste Bayern-Niederlage im Pokal seit dem 2:4 bei Alemannia Aachen am 20. Dezember 2006 perfekt. Nach den späten Gegentoren durch Lucio (72.) und Miroslav Klose (74.) gab es zwar noch ein kurzes Zittern, aber letztlich endete für Bayer doch noch eine Negativserie von acht Pflichtspiel-Niederlagen in Serie gegen die Bayern.
Werder beim 5:2 gegen die "Wölfe" mit starken Nerven
Mit einem Blitzstart und zwei Toren in den ersten sechs Minuten stellte Werder die Weichen für den Coup bei den "Wölfen", die eine Woche nach dem UEFA-Cup-K.o. gegen Paris St. Germain im zweiten Wettbewerb die Segel streichen mussten. Die Bremer Mittelfeld-Asse Diego (3.) und Mesut Özil (6.) legten schnell vor für die Hanseaten (Sebastian Prödl auf der Bank, Martin Harnik nicht im Kader), doch die Wolfsburger schlugen durch Edin Dzeko (10., 44.) zurück und glichen noch vor der Pause aus. Mit einem Foulelfmeter brachte Diego in der 55. Minute Bremen wieder auf Sieg-Kurs. Claudio Pizarro (71., 89.) machte den Halbfinal-Einzug der Gäste in einem temporeichen und hochklassigen Spiel perfekt.
HSV (fast) ohne Probleme - 2:1 gegen Wehen
Für den kaum geforderten HSV geht der Tanz auf drei Hochzeiten weiter. Gegen Wehen Wiesbaden war Mladen Petric einmal mehr der entscheidende Mann im Hamburger Angriff. An der Führung durch ein Eigentor von Marko Kopilas (17.) war der Kroate zwar nur indirekt beteiligt, weil er seinen Gegenspieler hart bedrängte. Das 2:0 erzielte Petric dann aber im Stile eines großen Torjägers selbst (37.). Die Hamburger schalteten in der zweiten Hälfte einen Gang zurück und mussten nach dem Wiesbadener Anschlusstreffer durch Sandro Schwarz in der 85. Minute etwas überraschend noch um den Sieg zittern.
Mainz kickt Schalke raus
Bereits am Dienstag endete das Spiel zwischen dem Zweitligisten Mainz und Schalke 04 mit einer Überrraschung: Die Mainzer stiegen durch ein Last-Minute-Tor von Aristide Bance auf. Schalke hatte zwar über weite Strecken mehr vom Spiel, ihre optische Überlegenheit konnten sie aber nicht Tore ummünzen. Die Truppe von Jörn Andersen dagegen hielt sich mit großer Laufbereitschaft und Kampfgeist im Spiel und fuhren immer wieder gefährliche Konter.
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