Steuergeld-Affäre

Senatsrat mit vollen Bezügen in Frühpension

Wien
14.02.2009 10:35
Während "Normalsterbliche" immer länger bis zum Ruhestand hackeln müssen, gelten beim Magistrat offenbar andere Regeln: 2008 gingen 614 Beamte, teils kerngesund, in Frührente. Durchschnittsalter: 53 Jahre. Den Vogel schießt nun eine aktuelle Personalentscheidung ab: Die Stadt schickt laut ÖVP einen Senatsrat mit 54 Jahren bei vollen Bezügen in Rente.

Der Akademiker ist im Infrastrukturbereich tätig und werde nicht mehr gebraucht. Offenbar war es auch nicht möglich, für den gesunden Top-Beamten eine andere Tätigkeit zu finden. 

"Unglaublich, das Rathaus verzichtet freiwillig auf die Erfahrung und das Wissen solcher Spitzenleute", wettert ÖVP-Gemeinderat Wolfgang Ulm, der gegen die Entscheidung stimmte. Dazu kommt: Ein Beamter in dieser Position verdient nach Schätzungen 7000 Euro brutto. Nun geht er mit saftigen Bezügen spazieren - auf Kosten der Allgemeinheit.

Von Alex Schönherr

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