Zweiter Anlauf

Steyr-Radpanzer-Auftrag in der Zielgeraden

Wien
09.02.2009 14:42
Die tschechische Regierung könnte sich noch im Februar mit dem Vertrag über den geplanten Kauf von Radpanzern "Pandur" der in Simmering ansässigen Steyr-Daimler-Puch Spezialfahrzeug GmbH (Steyr SSF) befassen: "Es ist wahrscheinlich, aber nicht sicher", sagte der Sprecher des tschechischen Verteidigungsministeriums, Andrej Cirtek, am Montag. Es stehe noch kein konkreter Februar-Termin fest, sagte er. Der Vertrag sei aber "zum großen Teil fertig".

Zum Auftragsvolumen wollte der Sprecher keine Einzelheiten nennen. Das könne man noch nicht veröffentlichen, so Cirtek. Die tschechische Wochenzeitschrift "Euro" berichtete hingegen, dass die Verträge mit Steyr im Februar gebilligt werden sollten. Sie schrieb von einem Auftragswert von 11,5 Milliarden Kronen (410 Millionen Euro).

Erster Vertrag ist 2007 geplatzt
Ursprünglich hatte Tschechien von Steyr SSF 199 Radpanzer kaufen wollen. Im Dezember 2007 stornierte Prag jedoch den im Jahr davor unterzeichneten Vertrag wegen angeblicher Qualitätsmängel und Verspätungen bei der Lieferung der ersten Fahrzeuge. Der neue beabsichtige Verkauf von nunmehr 107 Fahrzeugen soll für Prag um fast die Hälfte billiger sein. Im September 2008 hatten die Steyr-Panzer einen vereinbarten unabhängigen Test bestanden.

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