Damen und Herren stark

Atzgersdorf ist für den großen Wurf bereit

Sport
09.03.2026 13:30

Handball-Atzgersdorf hofft auf das Damen-Double und den HLA-Aufstieg bei den Herren. Boss Christian Mahr sieht den Klub dafür gerüstet. „Bei uns arbeiten ganz viele mit – und das auch richtig viel.“ Die Herren starteten gerade mit einem 32:27 bei Krems/Langenlois in die Aufstiegsrunde.

Bei den Damen ist das Double, bei den Herren die HLA-Meisterliga das Ziel – kann das MADx WAT Atzgersdorf künftig stemmen? „Ja, wenn uns Partner zusätzlich unterstützen, auch Förderungen möglich sind“, so Boss Christian Mahr. „Struktur, Verwaltung und das Geld dafür können wir aufstellen.“ Mittlerweile ist Tochter Sandra für Büro, Marketing oder Social Media zuständig. Mahr: „Bei uns arbeiten ganz viele mit – und auch richtig viel.“

Atzgersdorfs Damen-Trainer Olivier Haunold.
Atzgersdorfs Damen-Trainer Olivier Haunold.(Bild: GEPA)

Die Ligaführenden zogen nach Essens-Abend zuletzt im Heimderby gegen MGA Fivers ins Cup-Finale ein – 26:16! Ohne Laita (krank) und Cosic (Hand). „Wir waren geschwächt, nach mäßiger erster Hälfte in der Abwehr stark, aktiv und kompromisslos.“ Vor den Teamspielern und Ex-Westwienern Consti Möstl und Eli Kofler, dessen Schwester Lea MVP wurde. Mahr: „Wir möchten beide Titel, bei den Herren aufsteigen – das ist unser Anspruch.“

Fivers bereits mit fünftem Sieg in Folge

In der HLA-Meisterliga besiegten die Fivers gerade Bärnbach/Köflach daheim mit 36:28 (17:17), feierten Topscorer Matthias Rattensperger (6) und Co. samt Cup den fünften Sieg in Folge. „Wir haben etwas lange gebraucht, bis wir ins Spiel gekommen sind. Dann haben wir extrem stark kombiniert, ein super Match oder besser eine super zweite Hälfte hingekriegt“, so Flügel Philipp Gangel. „Mich freut‘s, dass wir uns gegen eine so starke Legionärstruppe durchgesetzt haben, jetzt wieder auf Betriebsmodus sind und mit starken Auftritten Punkte holen.“

Die Fivers und ihre Fans durften wieder jubeln.
Die Fivers und ihre Fans durften wieder jubeln.(Bild: Toni Nigg)

So sind die Margaretner als Sechste mittendrin im packenden, engen Rennen um die Top 8, also die Viertelfinalränge. Auch Trainer Peter Eckl meinte nach dem Erfolg gegen Bärnbach/K.: „Wir konnten wieder den ganzen Kader einsetzen, funktionieren als Team immer besser. Das hat den Unterschied ausgemacht. Der Sieg ist auch in dieser Höhe hochverdient.“

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