Zu wenig Fachkräfte

Kampf um neue Spezialisten

Steiermark
24.06.2008 09:41
In Deutschland seit Jahren Thema (Stichwort: Computerspezialisten aus Indien), schwappt die Diskussion jetzt auch auf die Steiermark über: Gewerbetreibende zerbrechen sich über den Facharbeitermangel den Kopf. Das Wirtschaftsparlament fordert deshalb einen "Migrationsbeauftragten".

Der internationale Wettbewerb um qualifizierte Arbeiter nimmt ständig zu, die Steiermark bildet da keine Ausnahme: Ausgehend von einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey könnten bis 2020 in unserem Bundesland 20.000 bis 50.000 Fachkräfte fehlen!

Mit der Berufung eines eigenen Beaufragten für Migration, wie in der jüngsten Sitzung des Wirtschaftsparlaments gefordert, soll nun den Bedürfnissen von Wirtschaftstreibenden und ausländischen Mitarbeitern gleichermaßen Rechnung getragen werden. "Nur so können wir im internationalen Wettbewerb um Facharbeiter bestehen!", ist Wirtschaftsbundobmann Christian Buchmann überzeugt. 

2.300 ausländische Gewerbetreibende in der Steiermark
Noch ein paar Zahlen zu dieser Problematik: Aktuell sind in der Steiermark 2.300 ausländische Gewerbetreibende registriert, die größtenteils aus Deutschland, der Slowakei, Ungarn, Rumänien, Türkei und Kroatien stammen. Die meisten von ihnen sind in der allgemeinen Fachgruppe des Gewerbes, der Gastronomie sowie in der Sparte Werbung und Marktkommunikation gemeldet.

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