Bus statt Rettung

Lehrer bringen Kind mit Linienbus ins Spital

Österreich
20.06.2008 16:51
Eine gebrochene Hand und Nase, Prellungen sowie eine Gehirnerschütterung: Das ist die traurige Bilanz des Sturzes der elfjährigen Amina aus Wien während eines Schulausfluges. Doch die Lehrer alarmierten nicht die Rettung, sondern fuhren das schwer verletzte Mädchen per Bus ins Spital! Die Eltern sind erschüttert: "Wie kann man einem Kind mit großen Schmerzen so etwas zumuten?"

Der Schulausflug auf den Wilhelminenberg am Dienstag war für Amina aus Wien-Brigittenau bereits auf der Hinfahrt zu Ende: Bei der Straßenbahn-Endstation Erdbrustgasse kam das Mädchen im Tumult schwer zu Sturz - Arm- und Nasenbeinbruch, Gehirnerschütterung, Gesichts- sowie Beinverletzungen. 

Doch anstatt die Rettung anzurufen, fuhr man mit dem Mädchen trotz großer Schmerzen im Bus zum Spital. "Die letzten Meter musste sie sogar zu Fuß gehen", so der Vater verärgert. "Leider hat das Lehrpersonal die Situation falsch eingeschätzt", so der Direktor. Er entschuldigte sich...

Kronen Zeitung

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