Werbung
Willkommen
|
Facebook Twitter Google Plus
09.12.2016 - 03:11
Foto: AFP

Apple Pay: Stark in den USA, schwach in Europa

27.06.2016, 09:27

Ein Kaffee bei Dunkin' Donuts, Kosmetik von Walgreens oder Kleidung bei JCPenney - bezahlt direkt mit dem iPhone. In den USA nutzen immer mehr Apple -Kunden diesen Service, der dort seit mehr als 18 Monaten verfügbar ist. Doch weltweit lässt der Siegeszug des Bezahldienstes auf sich warten. Bisher ist er nur in sechs Ländern nutzbar, in Europa gehört allein Großbritannien dazu.

Die Schweiz und Frankreich sollen als nächstes folgen. In der größten Volkswirtschaft der Eurozone, Deutschland, ist Apple Pay jedenfalls noch nicht vertreten und in China nur eine kleine Nummer. In der Volksrepublik drehen solange die Online- Händler Alibaba und Tencent mit eigenen Angeboten das große Rad.

10,9 Milliarden Dollar per Apple Pay bezahlt

Im vergangenen Jahr wurden über Apple Pay Transaktionen im Wert von 10,9 Milliarden Dollar abgewickelt - fast ausschließlich in den USA. Der Rest der Welt greift auf andere Anbieter zurück - vor allem PayPal. Apple kämpft mit den unterschiedlichen technologischen Herausforderungen in den einzelnen Märkten, Bedenken der Kunden und einer Zurückhaltung der Banken, die nur zögerlich auf den Zug aufspringen. Er würde nie seine Bank wechseln, um Apple Pay nutzen zu können, sagt beispielsweise der Australier Diego Machuca. Dort arbeitet Apple nur mit der Australia and New Zealand Banking Group zusammen.

Es ist nicht so, als würden Menschen außerhalb der USA nicht gern mit ihrem Smartphone bezahlen. Apple fehlen aber die Händler, Läden und Banken, die mitmachen. Apple Pay funktioniert, indem man sein iPhone oder seine Computeruhr Apple Watch über Bezahlterminals hält, um eben einen Kaffee oder ein Bahnticket zu kaufen. Zudem kann es bei Automaten genutzt werden, die kontaktlose Bezahlmethoden akzeptieren. Beide müssen mit der Nahfunktechnologie NFC ausgestattet sein. Dies ist zwar bereits bei relativ vielen Terminals in Deutschland der Fall, jedoch ist NFC häufig nicht freigeschaltet.

Deutsche Banken versuchen es mit Paydirekt

In Deutschland setzt der Handelsverband HDE auf Konkurrenz unter verschiedenen Bezahldiensten, damit die Gebühren sinken. Um den Wettbewerb anzustacheln, haben die hiesigen Banken 2015 Paydirekt in die Spur gebracht, um Marktführer PayPal sowie Apple Pay anzugreifen. Das ist aber nicht einfach: Platzhirsch PayPal kommt bereits auf etwa 16 Millionen Kunden deutschlandweit. Während nahezu alle großen Online- Händler PayPal als Bezahlmethode aufgenommen haben, bieten bisher relativ wenige eine Bezahlung über Paydirekt an.

Nach PayPal und Apple Pay machte vergangenes Jahr auch der weltgrößte Smartphone- Hersteller Samsung einen Bezahldienst auf, der bisher aber nur in wenigen Ländern präsent ist. Im Gegensatz zu Apple verlangt Samsung keine Gebühren von seinen Partnerbanken für Transaktionen über Samsung Pay. Die Südkoreaner setzen vielmehr darauf, mit dem zusätzlichen Angebot Kunden zu locken und letztlich mehr Smartphones, Tablets und Datenbrillen zu verkaufen.

27.06.2016, 09:27
AG/red
Kommentare  
Kommentare sortieren nach:
km_num_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
Antworten sortieren nach:
km_antworten_com
km_datum_formatiert_com
von km_nickname_text_com  
km_text_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_notify_status(Object({'object_id':km_object_id_com}))"); km_kmcom_js_end_com
km_kmcom_js_begin_com kmcom_add_trigger("readcomplete","kmcom_set_delete_status(Object({'object_id':km_object_id_com, 'status':km_status_com}))"); km_kmcom_js_end_com
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der #Netiquette# widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).
Werbung
Jetzt online spielen!
Werbung
Werbung
Angaben gem ECG und MedienGesetz: Medieninhaber, Hersteller und Herausgeber bzw. Diensteanbieter
Krone Multimedia GmbH & Co KG (FBN 189730s; HG Wien) Internetdienste; Muthgasse 2, 1190 Wien
Krone Multimedia © 2016 krone.at | Impressum