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21.08.2014 - 14:12

Was du übers Fasten wissen solltest

21.01.2009, 15:56
Was du übers Fasten wissen solltest (Bild: Martin Jöchl)
Foto: Martin Jöchl
Am Aschermittwoch ist alles vorbei – und dann ist Fastenzeit bis Ostern. Die gute Nachricht: Für viele ist das jetzt die große Chance, endlich Ballast loszuwerden, ein paar Kilo abzuspecken und neu zu beginnen. Versuch es einfach! Ernährungsexperten raten aber dazu, sich nicht zu kasteien, sondern die Gelegenheit zu nützen, endlich dringend notwendige Ernährungsumstellungen zu machen und sich gesünder zu ernähren. Krone.at verrät dir das Wichtigste zum Thema Fasten.
Eines vorweg: Als Diätmethode ist Fasten nicht geeignet, auch wenn man dabei abnimmt. Zumindest dann, wenn man nach dem Fasten so unkontrolliert weiterfuttert wie bisher. Dennoch hat es seinen Sinn, denn wer sich dieser Zeit ohne feste Nahrung unterzieht, wird ein ganz neues Körpergefühl bekommen und seine Essgewohnheiten generell überdenken.
 
Bewusst Nein sagen lernen
In der Fastenwoche kann man laut der Österreichischen Gesellschaft für Gesundheitsförderung lernen, wieder bewusst Nein zu sagen und so seelisch und körperlich zu entschlacken. Wie ein Baby kann man "Genuss und Luxus des Einfachen" erproben und sich dann wie neugeboren fühlen. Die Fastensuppe etwa schult die Geschmacksnerven neu und schärfe dadurch die Sinne. Nimmt man sieben Tage lang nur die "basics" der Lebensmittel, nämlich Obst, Gemüse, Kräuter und Wasser, zu sich, wird man am Ende in ein neues Geschmackserlebnis eingeführt - "wie ein Baby, das sich nach der Muttermilch die erste Banane auf der Zunge zergehen lässt".
 
Wer fastet, hungert nicht - wer hungert, fastet nicht
Fasten bedeutet, keine feste Nahrung zu sich zu nehmen, statt dessen Gemüsebrühen, Obst- und Gemüsesäfte, Tees und Wasser. Trotzdem muss man nicht Angst vor Dauer- Hunger haben, machen erfahrene Faster Mut: "Das Essen loslassen zu können, sich für eine Zeit davon zu verabschieden, nicht nur physisch, sondern auch im Kopf, ist entscheidend. Wenn sich gedanklich alles ums Essen dreht, dann wird der Körper mitziehen und Hunger entstehen.
 
Zigaretten+Alkohol: Weg damit!
Fasten ist eine gute Gelegenheit zum Ausstieg aus lästigen Gewohnheiten, denn Genussmittel wie Alkohol, Nikotin, Kaffee und Süßigkeiten sind Tabu. Und dass du ohne sehr gut auskommst, merkst du am neuen Körpergefühl, das du während des Fastens bekommst: Du fühlst dich sehr leicht, entwickelst ein Empfinden für deinen Körper und merkst plötzlich, dass der Körper unabhängig ist vom Essen. Und so kann man mehr die geistigen Aktivitäten fördern. Die lähmende Schwere im Bauch ist weg, der Kreislauf hat weniger Arbeit und hat Potential frei, sogar die Gelenke verbessern sich. Der Darm wird gereinigt, da man ihn zu Beginn des Fastens z.B. mit Bittersalz entleert.  

Viel Wasser, viel Sport

Das Prinzip ist vor allem flüssige Ernährung. Beispielsweise morgens Tee (vorzugsweise Kräutertee), mittags Suppe (Gemüse kochen und pürieren), abends Saft. Dazu reichlich kohlensäurefreies Wasser trinken. Dadurch muss der Körper seine eigenen Depots anzapfen. Aber Fett wird nur dann abgebaut, wenn man sich viel bewegt. Wer sich ins Bett legt und nichts tut, wird sich auch nicht gut fühlen. Außerdem baut der Körper ab, was er nicht braucht. Das betrifft vor allem Muskelmasse!
 
Auf das Ende kommt es an
Auf keinen Fall soll man nach Ende seiner persönlichen Fastenzeit sofort essen wie ein Scheunendrescher, weil das für Körper und Verdauung mörderisch wäre. Nach fünf Tagen braucht es zwei Tage, um wieder aufzubauen. Entsprechend länger dauert es, wenn man länger fastet. Die so genannten Aufbautage sollten mindestens halb so viele sein wie Fastentage. Länger als zehn Tage sollte man allerdings auch nur unter ärztlicher Betreuung fasten.  
 

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