Über ein Weihnachtsgeschenk im Wert von 67 Millionen Euro darf sich die Pyhrn-Priel-Region freuen! Nachdem die Skiverbindung von Höss und Wurzeralm gestorben ist, investieren die Bergbahnen rund um Peter Schröcksnadel und das Land bis 2024 kräftig. Neben einem neuen Hotel kommen modernere Lifte.
Peter Schröcksnadel und LH-Vize Michael Strugl machen kein Geheimnis daraus, dass sie der vom Naturschutz abgesagten Verbindung von Höss und Wurzeralm nachtrauern. Die versprochene Alternative ist nun aber fertig erarbeitet. "Unter dem Christbaum liegt ein großes Packerl für die Region", freut sich Strugl (VP). Gesamt werden 67 Millionen Euro in Höss und Wurzeralm sowie in ein Aparthotel der Schröcksnadels in Hinterstoder fließen.
Erste Etappe bis 2020 inklusive Hotel
In der ersten Etappe bis 2020 (wo auch der Weltcup wieder in die Region kommt - wir berichteten) ist das neue Hotel um 14 Millionen Euro inkludiert. "Wir werden 249 Betten oder, bei Bedarf, auch mehr anbieten", sagt Markus Schröcksnadel. 5,715 Millionen Euro stecken die Investoren in diesem Zeitraum zudem in Modernisierungen der Höss, weitere 2,95 Millionen Euro erhält die Wurzeralm.
Weitere Investitionen bis 2024
Bis 2024 folgt die nächste Etappe mit weiteren 22 Millionen Euro für die Höss (neue Zubringerbahn, Attraktivierung Bestand) sowie 22,6 Millionen Euro für die Wurzeralm (darunter neue 10er-Bahn aufs Frauenkar).
Unruhe im Vorstand und Investitionen "zwei Paar Schuhe"
Übrigens: Dass es im Tourismusverband - wie berichtet - gerade Diskussionen um die Vorstandsbesetzung gibt und die Landesprüfer nach einem Geldveruntreuungs-Verdacht vor Ort alles unter die Lupe genommen haben, hätte keinen Einfluss auf die Investitionen. "Das sind zwei Paar Schuhe", sagt Strugl.
Simone Waldl, Kronen Zeitung
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