Di, 12. Dezember 2017

Werbeverbot

29.08.2017 11:03

Facebook dreht Fake-News-Verbreitern Geldhahn zu

Facebook weitet den Kampf gegen Fake News aus: Seiten, die wiederholt auf gefälschte Nachrichten verlinken oder diese teilen, dürfen künftig keine Werbung mehr in dem sozialen Netzwerk schalten. Diese Neuerung werde dazu beitragen, die Verbreitung von Fake News zu reduzieren und den verantwortlichen Seiten das Geld zu entziehen, hieß es.

Falsche Nachrichten seien "schädlich" für die Internetgemeinde, so das soziale Netzwerk in einem Blogeintrag vom Montag. Durch sie sei die Welt weniger informiert und das Vertrauen schwinde. Einige Seiten benutzten Facebook dafür, um Werbung in eigener Sache zu machen und ihre Gefolgschaft zu vergrößern. Das solle nun vermieden werden.

Zuvor hatte Facebook bereits Anzeigen blockiert, die einzelne Geschichten und Inhalte bewerben, deren Wahrheitsgehalt von unabhängigen Faktenprüfern angezweifelt wurde. Mit der neuen Richtlinie geht Facebook nun noch einen Schritt weiter. Seiten-Betreiber, die als systematische Fake-News-Verbreiter aufgefallen sind, können künftig generell nicht mehr für sich selbst auf Facebook werben. Auch Anzeigen für nicht gefälschte Inhalte wären dann nicht mehr möglich, wenn die Betreiber zuvor negativ aufgefallen sind.

Facebook ermöglicht den Seiten-Betreibern allerdings auch eine Rückkehr in das Werbe-System: "Unterlassen die Seiten die weitere Verbreitung von Falschmeldungen, wird diese Einschränkung wieder aufgehoben", heißt es in dem Blog-Post.

 krone.at
Redaktion
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