Sa, 16. Dezember 2017

Pechsträhne

07.11.2016 08:28

Samsung ruft 2,8 Millionen Waschmaschinen zurück

Samsungs Pechsträhne reißt nicht ab: Nach dem Debakel mit brennenden Akkus beim Smartphone Galaxy Note 7 muss der südkoreanische Elektronikriese in den Vereinigten Staaten nun rund 2,8 Millionen Waschmaschinen wegen Verletzungsgefahr zurückrufen. Man arbeite mit dem Unternehmen an einer Lösung der Probleme, teilte die US-Verbraucherschutzbehörde CPSC mit.

Betroffen seien 34 von oben zu befüllende Modelle, die zwischen März 2011 und April 2016 hergestellt worden seien. Samsung seien 733 Fälle gemeldet worden, in denen Waschmaschinen beim Betrieb übermäßig vibrierten oder auseinanderflogen. Es gebe neun Berichte über Verletzungen, darunter einen Kieferbruch.

Die US-Behörde hatte bereits im September Untersuchungen wegen Sicherheitsbedenken eingeleitet. Schon 2013 hatte Samsung in mehreren Ländern sechs Toplader-Modelle wegen Feuergefahr zurückgerufen. Das Unternehmen teilte aber mit, dass Maschinen, die außerhalb von Nordamerika verkauft wurden, diesmal nicht betroffen seien.

Austausch von Galaxy Note 7 in USA fast abgeschlossen
Den Austausch seines Pannen-Smartphones Galaxy Note 7 in den USA hat Samsung indes fast abgeschlossen. Knapp 85 Prozent aller in Umlauf befindlichen Geräte seien bereits ersetzt worden, teilte das südkoreanische Unternehmen mit. Die meisten Kunden hätten sich dafür entschieden, ein anderes Samsung-Handy zu nehmen.

Weltweit ruft Samsung insgesamt rund 2,5 Millionen Smartphones zurück. Der Weltmarktführer hatte sein neues Flaggschiff nach weniger als zwei Monaten wieder vom Markt genommen, nachdem Geräte in Brand geraten waren.

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