Fr, 24. November 2017

Verbrennungsgefahr

04.08.2016 10:01

Gescheitert: Intel ruft Smartwach zurück

Intel hat die Überhitzungsprobleme bei seiner Smartwatch Basis Peak nicht in den Griff bekommen. Sämtliche Uhren werden zurückgerufen, der technische Support und die Server eingestellt. Für die Smartwatch bedeutet dies das Aus.

Intel hatte den Vertrieb seiner Basis-Peak-Smartwatches Anfang Juni eingestellt. Als Grund gab der Konzern an, dass es in einigen wenigen Fällen zu Überhitzungen und in weiterer Folge zu Verbrennungen gekommen sei. Demnach hatte eine kleinere Anzahl von Nutzern von Überhitzungen der Uhr und in einzelnen Fällen leichten Schmerzen oder Blasen am Handgelenk sowie dem Schmelzen der Ladeschale berichtet. Intel hatte deshalb bis zur Fertigstellung eines Software-Updates, das die Probleme beheben sollte, vom Tragen der Uhr abgeraten.

Support wird eingestellt, Server laufen nur noch bis 31. Dezember
In einem Blogeintrag erklärte das Unternehmen sein Vorhaben, die Überhitzungsprobleme in den Griff zu bekommen, nun für gescheitert. "Wir hatten gehofft, die Software Ihrer Uhr zu aktualisieren, um das Problem anzugehen. Trotz höchster Anstrengungen waren wir leider nicht in der Lage, eine solche Lösung zu entwickeln, ohne das Nutzererlebnis zu beeinträchtigen. Daher bitten wir, dass Sie Ihre Basis-Peak-Uhr und autorisiertes Zubehör zum ehestmöglichen Zeitpunkt gegen volle Rückerstattung zurückgeben", schrieb Josh Walden, Senior Vice President von Intels New Technology Group.

Wer seine Uhr entgegen aller Warnungen behalten möchte, dürfte damit langfristig auch keine Freude haben. Denn wie Intel weiter mitteilte, wird der Support für die Smartwatch umgehend eingestellt. Die Server für die dazugehörigen Dienste laufen noch bis 31. Dezember, dann werden auch sie abgedreht. Danach könne sich die Uhr nicht mehr synchronisieren und sei somit nicht mehr funktionstüchtig, so Intel. Weitere Informationen erhalten Nutzer auf der Website mybasis.com.

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