Fr, 15. Dezember 2017

Nach Hackerangriff

03.09.2015 11:08

Sony Pictures einigt sich mit Ex-Mitarbeitern

Neun Monate nach dem Hackerangriff auf Sony Pictures hat sich die US-Produktionsfirma eigenen Angaben zufolge gütlich mit mehreren früheren Mitarbeitern geeinigt. Sie hatten dem Unternehmen mangelnden Schutz ihrer persönlichen Daten vorgeworfen.

Beide Seiten hätten eine "Grundsatzeinigung" getroffen, die den Beschwerden der acht früheren Mitarbeiter ein Ende setze, hieß es in einem Dokument, das am Mittwoch bei einem Gericht in Los Angeles eingereicht wurde.

Die acht früheren Mitarbeiter waren im Dezember mit einer Sammelklage gegen ihren einstigen Arbeitgeber vor Gericht gezogen. Die Details der gütlichen Einigung, die nun noch vom Gericht abgesegnet werden muss, wurden nicht bekannt. Ein Sprecher von Sony Pictures wollte sich dazu nicht äußern.

Zehntausende Daten im Internet veröffentlicht
Das Filmstudio war im vergangenen November von Hackern angegriffen worden, persönliche Daten von 47.000 aktuellen und früheren Mitarbeitern sowie von Dritten, darunter einige Stars, wurden veröffentlicht. Auch Informationen über die Konzernfinanzen, Drehbücher und mehrere bis dahin noch unveröffentlichte Filmproduktionen gelangten ins Internet.

Nordkorea-Satire im Visier
Offenbar ausschlaggebend für den Angriff: die Nordkorea-Satire "The Interview", in dem es um ein fiktives CIA-Mordkomplott gegen Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un geht. Die Hacker forderten Sony Pictures auf, den Film nicht zu veröffentlichen, woraufhin der offizielle Kinostart abgesagt wurde. Das Weiße Haus warf Nordkorea vor, hinter der Cyberattacke zu stehen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden