Do, 19. April 2018

Neuer Brau-Union-Chef:

21.01.2018 07:30

„Die Leute reden wieder mehr über Bier!“

Vor ihm liegt ein aufgeschlagenes Notizbuch, auf das er sein Handy gelegt hat: Magne Setnes hat beim Besprechungstisch in seinem Büro in der Brau-Union-Zentrale in der Poschacher Straße in Linz Platz genommen. Seit 1. Jänner ist der Norweger neuer Chef des größten Bier-Herstellers Österreichs, zu dem Marken wie Zipfer, Puntigamer oder Gösser samt 2400 Mitarbeitern gehören.

„Krone“: Herr Setnes, Sie waren schon von 2011 bis 2015 für die Brau Union in Linz, nun sind Sie als Chef zurück. Schön, wieder da zu sein?
Magne Setnes: Ich hatte einen tollen Job, war für Abläufe in der Produktion und Logistik verantwortlich. Es freut mich wirklich, zurückzusein.

„Krone“: Ist Ihre Familie mit nach Oberösterreich übersiedelt?
Setnes: Nein. Wir haben drei Kinder. Mathilde ist 19 und studiert in Norwegen. Tobias und Nora gehen noch zur Schule. Sie haben mich gebeten, nicht wieder die Schule wechseln zu müssen und sind in Holland geblieben.

„Krone“: Was machen Sie abseits des Arbeits-Alltags?
Setnes: Ich lese gerne, zum Beispiel über  Technologie-Trends und was die jungen Leute beschäftigt. Ich lerne da auch viel von meinen Kindern. Mit meinem Sohn spreche ich derzeit viel über Krypto-Währungen.

„Krone“: Die Craft-Beer-Szene verleiht der Bierbranche  wieder frischen Wind.
Setnes: Stimmt. Die Leute reden immer mehr über Bier. Über Wein konnte man früher schon stundenlang reden, jetzt gibt es viele Bier-Stile.

„Krone“: Wie sehr tut die Konkurrenz der Brau-Union weh?
Setnes : Sicher gibt es derzeit mehr Wirbel um Craft-Beer und die kreativen Ideen von kleinen Brauereien, wir lernen  auch von den Kleinen.

„Krone“: Gibt es sonst noch Trends?
Setnes : Es geht klar in Richtung weniger Alkohol. Wir gehen da weiter und setzen voll auf alkoholfreie Biere.

„Krone“: In Zeiten der veganen Ernährungstrends: Wo kann sich da Bier positionieren?
Setnes: Bier hat relativ wenig Kalorien und dafür einiges an Vitaminen – das kann auch für eine Diät passen. Es wäre interessant, sich anzuschauen, ob wir Produkte entwickeln können, die stärker auf Protein setzen.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger

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