Eine südlich-sommerliche Anmutung zieht sich durch alle Teile dieses Jausenklassikers. Der Teig wird vom Saft und dem Aroma der abgeriebenen Schalen durchtränkt. Die Glasur erhält eine markant süß-säuerliche Geschmacksrichtung, und zu guter Letzt landen Zesten auch noch als duftende Dekoration obendrauf. Das Rezept ist ein wenig aufwendig, macht aber gerade an heißen Tagen richtig Freude.
Eine Gugelhupfform sehr gründlich mit Butter befetten und mit Mehl (oder Semmelbröseln) bestreuen, damit sich der Kuchen später perfekt lösen lässt.
Für den Teig die weiche Butter mit dem Feinkristallzucker, dem Vanillezucker und einer Prise Salz mit einem Mixer cremig aufschlagen (dauert ca. 4-5 Minuten).
Dann die Eier einzeln nacheinander unterrühren, bis eine homogene Masse entsteht. Anschließend den Zitronenabrieb der beiden Zitronen und den Zitronensaft unterrühren.
Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und abwechselnd das Mehl und die Milch zügig unter den Teig rühren, bis ein schwer reißender, geschmeidiger Teig entsteht. (Nicht zu lange rühren, sonst wird der Kuchen zäh!).
Den Teig gleichmäßig in die vorbereitete Gugelhupfform füllen und glatt streichen und im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene bei 180° C Ober-/Unterhitze für ca. 50-55 Minuten backen.
Tipp: Machen Sie unbedingt die Stäbchenprobe, stechen Sie also an der dicksten Stelle des Kuchens hinein. Kommt das Stäbchen sauber heraus, ist der Gugelhupf fertig. Dann den Kuchen aus dem Ofen nehmen und etwa 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen und komplett auskühlen lassen.
Für die Glasur den Staubzucker sieben, damit keine Klümpchen entstehen. Nach und nach den Zitronensaft esslöffelweise unterrühren, bis ein dickflüssiger, weißer Zuckerguss entsteht. (Ist er zu flüssig, läuft er komplett herunter – ist er zu fest, lässt er sich nicht verteilen.) Den Zuckerguss großzügig über dem abgekühlten Gugelhupf verteilen, sodass er dekorativ an den Seiten herabtropft. Nach dem Glasieren sofort mit frischem Zitronenabrieb bestreuen, solange der Guss noch feucht ist.
Abkühlen lassen und servieren.
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