Jahrelang hat das AMS irrtümlich ca. 250.000 Beziehern von Notstandshilfe und Arbeitslosengeld zu geringe Beträge auf ihr Konto überwiesen. Es handelt sich dabei um eine geschätzte Differenz von 135 Millionen Euro, die nun doch vom Finanzminister der Republik an die Geschädigten nachbezahlt werden muss. Markus Marterbauer bezeichnet diese Situation zwar als unerfreulich, aber nicht als dramatisch. Angesichts eines Budget-Defizits von 22 Mrd. Euro fällt offenbar seiner Meinung nach die zusätzliche Belastung auch nicht mehr allzu sehr ins Gewicht, getreu dem Motto: „Is die Kuah hin, soll’s Kaibl a hin sein“.
Herwig Sembol, St. Georgen an der Gusen
Erschienen am Do, 5.11.2026
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