Wie so oft trifft Andreas Mölzer in seiner Kolumne den Nagel auf den Kopf: Manche seiner Zeilen belustigen, während man sich bei anderen vor Unglaublichkeit an den Kopf greifen muss. So etwa, wenn man liest, dass für die Vorbereitung des Villacher Kirchtags ein Wiener Sicherheitsexperte beauftragt wurde. Eine Maßnahme, die nach den traurigen Ereignissen des letzten Jahres leider notwendig geworden ist, als ein syrischer Asylberechtigter einen 14-jährigen Buben erstach und fünf weitere Personen schwer verletzte. Dass nun aber im neuen Sicherheitskonzept ernsthaft gefordert wird, die Noriker- Brauereipferde auf ihren psychischen Zustand und ihre Harmlosigkeit zu überprüfen, lässt mich eher am Zustand besagter Experten zweifeln. Diese sollten eigentlich wissen, von welcher Klientel in den derzeit unsicheren Zeiten die größte Gefahr ausgeht. Ein Blick ins benachbarte Bayern genügt, wo kürzlich bei einem Dorffest ein 16-Jähriger durch ein Messer und mehrere andere Personen bei nachfolgender Schlägerei verletzt wurden. Zum Mitschreiben für unsere angeblich einzigen und wahren Demokraten: Nicht traditionelle Brauereipferde sind die größte Gefahr in unserer Gesellschaft, sondern radikalisierte Islamisten, die unsere Lebensweise bedrohen. Das ist die reale Bilanz einer gescheiterten Multikulti-Politik.
Josef Pratsch, Angern
Erschienen am Mi, 22.7.2026
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