In der „ORF-Pressestunde“ am Sonntag wurde jedem klar: Bildungsminister Christoph Wiederkehr ist, was die Bildungsreform betrifft, so gut wie ahnungslos. Seine sogenannten Vorschläge sind an Absurdität schwer zu überbieten. Der Minister möchte am Ende der Schulpflicht nach der neunten Schulstufe eine „Mittlere Reife“ einführen. Allerdings nicht als „einmaligen Test mit 15“. Schon in den Jahren davor soll es zentrale Testungen geben, über die festgestellt werden soll, ob Grundkompetenzen fehlen. Warum man mit Schularbeiten und Zeugnisse und Sitzenbleiben die Grundkompetenz nicht feststellen kann, bleibt ein „Wiederkehr-Rätsel“. Auch die Frage der vorgeschlagenen Verlängerung der Volksschule von vier auf sechs Jahre wird nicht beantwortet. Da die Schülerinnen und Schüler anscheinend jetzt schon überfordert sind, sind die vom Minister vorgeschlagenen „Einstundenfächer“ wie Wirtschafts- und Finanzbildung, Demokratie, Medienbildung und soziale Kompetenz besonders sinnvoll. Dass es eventuell einen Zusammenhang mit der ausufernden Migration gibt, wird ganz verschwiegen. Ihre Vorschläge, Herr Bildungsminister Wiederkehr, zeigen uns eindeutig, es fehlt Ihnen an Grundkompetenzen!
Gerhard Forgatsch, Wien
Erschienen am Do, 7.5.2026
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