Christoph Wiederkehrs Pläne verkennen die Sachlage, dass sich das Bildungssystem bereits veränderte. Denn es gibt ja bereits neue Lehrpläne, die von Fachexperten entwickelt wurden und nun in Kraft treten. Darin wurden bereits diejenigen Dinge verankert, die der Herr Bundesminister nun fordert! Man hat den Eindruck, dass sich hier jemand wie ein stures und unbelehrbares Kind auf Biegen und Brechen als ein „Reform-Minister“ profilieren will, ohne mit den jeweiligen „Playern“ des Bildungssystems, den Direktoren, der Gewerkschaft, den Eltern und auch den Schülervertretern, zusammenzuarbeiten. Es ist auch interessant und für das Verhalten des Ministers, der ja eigentlich dem – ausgerechnet lateinischen – Wort „minister“ nach der Bildung dienen sollte, bezeichnend, dass der Zeitpunkt der Bekanntgabe seiner Pläne seltsamerweise ausgerechnet am Beginn der Semesterferien war, wo weniger Widerstand zu erwarten ist. Wäre ich Bildungsminister und es würden sich alle lebenden Nobelpreisträger Österreichs gegen meine Vorhaben aussprechen, so würde ich doch nachdenken, warum das denn so ist. Zu den hirnrissigen Plänen Wiederkehrs, der Kürzung von Sprachstunden, möchte ich noch eine Metapher bringen: Wenn man eine Blume immer weniger gießt, braucht man sich nicht wundern, wenn diese dann eingeht.
Mag. Raimund Sulz, selbstständiger Latein-Nachhilfelehrer, per E-Mail
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