Wieder einmal zeigt sich, wie weit sich die Wirtschaftskammer von der Realität ihrer Mitglieder entfernt hat. Während unzählige kleine Unternehmer ums Überleben kämpfen, gönnt sich die Kammer satte Gehaltserhöhungen – und rudert erst zurück, wenn der öffentliche Druck zu groß wird. Das nennt man nicht Führungsstärke, Herr Mahrer, sondern Schadensbegrenzung in letzter Minute. Die halbierte Erhöhung mag jetzt als „Einsicht“ verkauft werden, ist aber nichts anderes als ein taktischer Rückzieher, um die Wogen zu glätten. In Wahrheit bleibt der Eindruck: Die Kammer wirtschaftet für sich selbst, nicht für jene, die ihre Pflichtbeiträge zahlen müssen. Wenn ein Funktionär erst „durchgreifen“ muss, weil die öffentliche Empörung überkocht, dann stimmt etwas im System grundsätzlich nicht. Weniger PR, mehr Demut wäre angebracht.
Gerhard Unterberger, Tulln
Erschienen am Fr, 7.11.2025
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