Vorerst ein herzliches Dankeschön für den Einsatz der „Krone“ gegen Tierquälerei und Tierleid! Besonders freut mich die aktuelle Aktion zum Schutz der Murmeltiere vor dem Autoverkehr auf der Hochalpenstraße. Dazu behauptet der Jagdsachverständige Dr. Rudolf Gürtler in seinem Leserbrief vom 2. Juli wahrheitswidrig, dass Murmeltiere „grundsätzlich scheu“ seien. Jeder, der sie auf der Großglocknerstraße bereits aus der Hand gefüttert hat, kann sich vom Gegenteil überzeugen! Murmeltiere, die sich sogar streicheln lassen, werden nur scheu, wenn sie von waidmännischen Lusttötern beschossen werden. Es ist kaum zu glauben, aber in Österreich werden diese putzigen Nager immer noch bejagt. Im Jagdjahr 2023/24 sind landesweit insgesamt 7712 (!) Murmeltiere legal abgeknallt worden. Wenn die „Murmeli“ im Sommer vor ihrem Erdbau spielen und der Jäger traditionell das Muttertier abschießt, fällt beim darauffolgenden Winterschlaf die soziale Thermoregulation aus. Weil sich der Nachwuchs mit der Mutter zusammenkuschelt, um sich gegenseitig zu wärmen. Wenn aber das nicht mehr funktioniert, kann es im Bau bald Tote geben. Murmeltiere abzumurksen ist eine perverse Lusthandlung dafür zahlender Waidmänner und ein Skandal sondergleichen. Höchste Zeit, diesen Unfug zu verbieten!
Univ.-Prof. DDr. Antal Festetics, Wildbiologe
Erschienen am Fr, 4.7.2025
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