In Festreden am 1. Mai wird der Tag der Arbeit von den Genossen benutzt, um sich in Szene zu setzen. Wie alljährlich wird ihre Solidarität mit den Pensionisten hervorgehoben. Die Genossen in der Regierung sind sich mit den Koalitionspartnern einig, dass jene, die den Staat ohnehin bisher am Laufen hielten, die Arbeiter und die sonstigen Erwerbstätigen, in Zukunft als Beitrag zur Budgetkonsolidierung länger arbeiten müssen, später in den Ruhestand treten dürfen. Außerdem werden ihre Krankenversicherungsbeiträge als Beitrag zur Budgetsanierung von 5,1 auf 6% erhöht. Im Gegensatz zu den Tachinierern sind die Pensionisten noch immer zahlungskräftig und können daher auch gerupft werden wie die Martinigänse. Freundschaft! Die Arbeit hoch, und nicht vergessen, wer beim Rupfen tatkräftig hilft.
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