Wenn das Ansinnen der Wirtschaftsseite bei den Regierungsverhandlungen tatsächlich beschlossen wird, dass nämlich in Zukunft Zusatzverdienste zur Pension mit pauschal 20% versteuert werden sollen, dann ist das der nächste Anschlag auf die kleinen Leute. Eine Rentnerin mit z. B. einer Mindestpension von 1200 Euro, welche angenommen im Monat 300 Euro dazuverdienen muss, um bei diesen Miet- und Lebensmittelpreisen überhaupt über die Runden zu kommen, müsste dann davon 60 ¤ an Steuer abführen, was im Jahr immerhin 720 Euro wären. Derzeit hat sie kaum eine zu bezahlen, weil das Gesamteinkommen großteils unter die Steuerfreigrenze fällt. Noch dazu wird dieser Pensionistin auch noch der Klimabonus gestrichen, obwohl sie weiterhin mit Gas heizen und die erhöhte CO2-Abgabe zahlen muss, weil sie in einer Mietwohnung lebt, in der sie keinen Einfluss auf die Art der Heizung hat. Hingegen dürfen sich die Energieversorger und sonstige Krisengewinner freuen, dass sie anscheinend außen vorgelassen werden. Das verstehen also die derzeitigen blau-schwarzen Verhandler anscheinend unter Sozialpolitik für die kleinen Leute, für welche sich gerade die FPÖ immer so starkgemacht hat.
Hans Lungenschmid, Ternberg
Erschienen am Fr, 31.1.2025
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