Ein Großteil der Leserbriefe enthält heftige Kritik an den Verhandlungen. Man sollte sich aber vor Augen führen, wie schwierig die Situation ist. Die Stärkung des Wirtschaftsstandorts und die notwendige Unterstützung der exportorientierten Industrie kosten eine Menge Geld, ebenso wie die Sanierung des Schul- und Gesundheitssystems. Zusammen mit den EU-Vorgaben für das Defizit ergibt das einen gewaltigen Einsparungsbrocken, der so umgesetzt werden muss, dass der angezielte Konjunkturaufschwung nicht gleich wieder torpediert wird. So ein Sparpaket zu zimmern, ist alles andere als leicht und braucht seine Zeit. Aber wenn es die Lasten einigermaßen gerecht verteilt, wird das Regierungsprogramm eine gute Grundlage für die Zukunft Österreichs sein.
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