Österreich zählt zu jenen Ländern mit den höchsten Abgabenquote, wobei das Budget erstaunlicherweise permanent unter dem Aspekt der Geldknappheit überstrapaziert wird. Das Problem liegt aber weniger bei den Einnahmen als vielmehr im Ausgabenbereich. Wie sonst hat das „System Österreich“ bei einer Abgabenquote von deutlich über 40% permanente Finanzprobleme, während beispielsweise die Schweiz – auch wenn man die unterschiedlichen Strukturen relativieren muss – mit weniger als 30% locker durchkommt? Einsparpotenziale gibt es praktisch in jedem Ressort, wobei vor allem das üppige und teilweise diffuse Fördersystem, die Finanzierung der Einwanderung in den Sozialstaat und das überprivilegierte Pensionssystem jenseits von ASVG hervorzuheben sind. Auch das übertriebene staatliche Zulagensystem, in dem man für die im jeweiligen Beruf typischen Tätigkeiten zusätzliche Vergütungen bekommt, wobei es beispielsweise Dienstalterszulage, Funktionszulage, Verwendungszulage, Gefahren- und Erschwerniszulage, Pflegedienstzulage, Exekutivdienstzulage, Heeresdienstzulage, Omnibuslenkerzulage, Erzieherzulage oder Teuerungszulage gibt. Bei der Ausgabenproblematik ist anzusetzen und Unnötiges auszumustern bzw. zu reduzieren und das Budget ohne Steuererhöhung zu sanieren.
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am Mi, 27.11.2024
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Weitere Leserbriefe
20.4.2026keyboard_arrow_downDatum auswählen
Für den aktuellen Tag gibt es leider keine weiteren Leserbriefe.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.