Wieder einmal lacht sich Kreml-Chef Putin ins Fäustchen. Der offenbar größte Gefangenenaustausch zwischen Russland und dem Westen seit dem Ende des Kalten Krieges hat einen bitteren Nachgeschmack. Wenn man nämlich anhand der Berichterstattung genau mitverfolgt hat, wofür die meisten der nun in den Westen Ausgelieferten in Russland verurteilt und unter folterähnlichen Bedingungen gefangen gehalten wurden, dann kann man sich zwar einerseits gar nicht genug freuen. Russland gibt westliche Staatsbürger frei, die Preisschilder in Supermärkten ausgetauscht haben, Journalisten und Oppositionelle, die es wagten, eine vom Kreml abweichende Meinung zu artikulieren. Andererseits finde ich die Freilassung von überführten Mördern, Verbrechern und Spionen im Dienste Russlands besonders unappetitlich. Kreml-Chef Putin missbraucht den Strafvollzug für Geiselnahmen.
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am So, 4.8.2024
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