So begrüßenswert es auch sein mag, dass sich über 90 Staaten bei einer hochrangigen Konferenz in der Schweiz treffen, um einen Friedensprozess für die Ukraine anzustoßen, aber ohne Russland an den Verhandlungstisch zu bringen, wird man nichts erreichen. Sich gegenseitig Forderungen auszurichten ist noch dazu völlig kontraproduktiv. Vielmehr braucht es Gespräche auf Augenhöhe sowie ein Abrücken von Maximalforderungen. Dass trotz Einladung auch Global Player wie China oder Indien nicht an der Konferenz teilgenommen haben, zeigt deutlich, dass der Weg bis zum Frieden noch ein steiniger sein wird. Es bleibt zu hoffen, dass das Treffen in der Schweiz zumindest eine kleine Chance eröffnet, Steine ins Rollen zu bringen und den Weg für Verhandlungen zu ebnen.
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am Di, 18.6.2024
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