Fast täglich – und das seit Jahren – werden Einheimische von Flüchtlingen überfallen, vergewaltigt oder wie zuletzt gar abgestochen. Unsere Politiker aber sind ganz entsetzt, dass ihr Fußvolk in Diskotheken und auf Volksfesten plötzlich „Ausländer raus“ schreit. Das sei – pfui – rassistisch. Das geht gar nicht. Abschieben? Geht auch nicht, wir sind ja ein Rechtsstaat, heißt es dann. Bevor wir Mörder nach Hause schicken, boykottieren wir lieber das Lied von Gigi D’Agostino. Das ist einfacher. Nur, die Volksseele beginnt schön langsam zu kochen. Schauen wir, ob wir im Herbst noch dieselben sind.
Karl Scherleithner, Wiener Neustadt
Erschienen am Sa, 8.6.2024
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