Der verschärfte Mangel an Fachkräften hat Österreichs Tourismusstaatssekretärin Susanne Kraus-Winkler und Wirtschaftskammer-Generalsekretär Karlheinz Kopf jüngst dazu bewogen, mit Indonesien ein eigenes Abkommen über die Anwerbung Tausender qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abzuschließen. Daran zeigt sich, wie sehr der Hut mittlerweile in unserem Land brennt. 2015 redete man uns ein, dass die vielen jungen Männer, die damals mit Teddybären bei uns empfangen wurden, unsere ersehnten Fachkräfte seien. Nichts davon hat sich bestätigt – das Gegenteil ist der Fall. Wir können immer mehr Facharbeiterstellen nicht mehr nachbesetzen, weil neben einer verfehlten Migrationsstrategie auch die desaströse Familienpolitik der vergangenen 40 Jahre dafür gesorgt hat, dass uns der eigene Nachwuchs jetzt fehlt. Und dazu kommen noch die Spätfolgen der Covid-Pandemie, die vielen vorzeigte, dass man selbst auf Jahre hinaus auch mit Teilzeit und Pfusch gut und gerne auf Kosten der Vollzeitarbeitenden leben kann und sich dabei auch noch viel an Steuern erspart. Wen wundert es also, dass es nur noch bergab geht?
Martin Krämer, per E-Mail
Erschienen am Do, 16.5.2024
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