Schon der Name Laborfleisch verursacht den meisten Menschen ein Unwohlsein auf der Zunge. Schritt für Schritt versucht man, natürlich unter dem Deckmantel des Umweltschutzes, die „bösen“ Rinder von der Weide zu vertreiben. Weg mit den Rindern, Schafen und Ziegen, sie rülpsen und pupsen, da wird Methangas freigesetzt. Diese Wiederkäuer verpesten die Umwelt, da bietet sich das Labor ja direkt als Retter der Umwelt an. Bei richtiger Haltung ist eine Kuh kein Klimakiller, sondern ein Klimaschützer. Frisst die Kuh Gras, regt sie damit das Wachstum an. Das Gras bildet Feinwurzeln aus, die deutlich mehr CO2 speichern können als etwa Wälder. Der von der „Krone“ angestoßenen Kulinarik-Allianz gegen das Zucht-Schnitzel haben sich die Feinschmecker-Nationen Frankreich und Italien angeschlossen. Leider ist das Kunststeak nicht aufzuhalten. In Singapur und den USA wird das Kunststeak längst angeboten. Wenn es irgendwann einmal zu uns kommt, sollte, nein, müsste eine deutlich lesbare Kennzeichnung unbedingt Pflicht sein. Versuchen wir gemeinsam, das „Zucht-Schnitzel“ zu verhindern – solange es geht.
Gerhard Forgatsch, Wien
Erschienen am Mi, 31.1.2024
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