Das Interesse der USA konzentriert sich künftig nicht mehr auf Europa, sondern auf den pazifischen Raum. China und Russland wollen weiterhin eine Weltmacht bleiben. Die sicherheitspolitischen Risiken, die sich zu Bedrohungen entwickeln können, sind häufig hybrid, was bedeutet, dass sich unterschiedliche Akteure, Konflikte und Aktionen vermischen. Wir erleben die Wiederkehr des geopolitischen Wettbewerbs und der Systemrivalität, aber jetzt in einer multipolaren Welt unter Anwendung von Gewalt. Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine, den bewaffneten Konflikt im Nahen Osten und Chinas Krisenregion Taiwan leben wir in einer unsicheren Welt. Probleme schaffen auch die von Iran gestützten Huthi-Rebellen, welche Handelsschiffe im Roten Meer kapern und mit Raketen beschießen. Der zivile Schiffsverkehr muss Umwege fahren. Das kostet Zeit und Geld. Nach den Wahlen in den USA wird sich die Unterstützung der EU verringern. Dann muss sie aufpassen, nicht der Vasall anderer Weltmächte zu werden. Sie müsste doch ein Interesse haben, dass zumindest an der Peripherie Europas geordnete Verhältnisse herrschen. Der Klimawandel fördert die globale Migration, und daraus entstehen ebenfalls Konflikte.
Oberst i. R. Kurt Gärtner, Wels
Erschienen am Fr, 19.1.2024
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