Beim Spaziergang durchs winterliche Salzburg sah ich manche, die auf dem herrlich verschneiten Christkindlmarkt die heimelig geschmückten Standln bloß so und im Vorübergehen fotografierten. Sie hatten keine Zeit, um stehen zu bleiben, den Augenblick und das Schöne zu genießen. Es kam mir so vor, als interessiere sie dieser besondere Moment gar nicht, sondern nur das Bild auf dem Smartphone. Um es weiterzuschicken und zu berichten, dass sie da waren. Das Innehalten, das Einfangen von Glücksmomenten und das bisserl Zeit auf Erden mit offenen Augen zu nutzen – das haben offenbar viele verlernt. Anstatt im echten Leben live voll dabei zu sein, wird vielleicht später durch die hunderttausend Bilder im Handy gewischt. Liegt es daran, dass unser Leben eine unglaubliche Geschwindigkeit angenommen hat? Oder daran, dass ein Besuch auf dem Christkindlmarkt finanziell ein Loch ins Geldtascherl reißen würde? Oder daran, dass Menschen sich über Dinge, die noch vor ihnen liegen, haushohe Sorgen machen und sich vor der Zukunft fürchten? In der heutigen Zeit tun sich Optimisten schwer, einen Silberstreif am Horizont zu erkennen. Sieht man sich die Wohnungspreise an, vor allem in den Städten und nicht gefördert, wird einem schwindlig. Wer sich am freien Markt wohnungsmäßig versorgen muss, dem bleibt wenig bis nix übrig. Da ist man schon froh, wenn man Monat für Monat durchkommt. Würde man mich fragen, würde ich alle Ausgaben ins Ausland und für Flüchtlinge begrenzen, alle Ausgaben, die dem Klimawahn dienen, streichen. Sofortige Ausweisung krimineller Einwanderer. Die Höhe der Politikerbezüge auf ein bürgernahes Maß runtersetzen und den Nationalrat verkleinern. Wir leben in einer verwirrenden Unordnung, und das lehrt uns das Fürchten. Weltweit werden Handlungen außer Rand und Band vollzogen. Zerstörung und Vergeltung finden kein Ende. Und wenn, dann nur im Tod. Nach immensen Zerstörungen in der Ukraine und auch im Nahen Osten wird vieles irgendwann wieder aufgebaut werden müssen! Sicherlich nicht mit den Milliardengewinnen der Rüstungskonzerne. Schon Friedrich Schiller sagte: „Der beste Kaufmann ist der Krieg. Er macht aus Eisen Gold.“ Müssten denn nicht spätestens jetzt alle ein Interesse daran haben, dass es nicht mehr so weitergeht? Dass die Uhren endlich anders ticken? Wie gelingt es, den Geistern der Zukunft die kalte Schulter zu zeigen? Wirksam: Augen auf für das Schöne! Mit allen Sinnen wahrnehmen und erleben. Sich daran erinnern, was im Leben schon alles geschafft und gemeistert wurde. In diesem Sinne: Frohe Weihnacht!
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