Ich verstehe die ganze Diskussion über die Zukunft der Finanzierung überhaupt nicht. Bevor man die einfachste Möglichkeit mit einer Erhöhung des Pensionsalters ins Auge fasst und propagiert, gehört eine Einnahmen-Ausgaben-Transparenz zur Kostenwahrheit auf den Tisch! Das macht jedes wirtschaftliche Unternehmen so! Es geht doch nicht an, dass man neben den reinen Pensionsauszahlungen, die durch langjährige Beiträge der Berufstätigen finanziert werden, auch die Kosten für die Armutsbekämpfung, die durch keine(!) Beiträge, sondern nur durch staatliche Zuschüsse ausgestattet wird, so einfach dazurechnet und in den Topf wirft! Wie hoch sind denn diese Kosten im Detail? Logischerweise wird der diesbezügliche Aufwand für die gesamte Mindestsicherung, Asylunterstützungen, etc. durch laufend mehr Anspruchsberechtigte aber immer höher, und das Gespenst des baldigen Kollapses rückt näher. Warum wird aber der Lösungsvorschlag nur auf dem Rücken der zukünftigen Pensionisten ausgetragen? Gibt es denn keine anderen Möglichkeiten? Wieso führt man z. B. keine separaten Kostenstellen ein? Oder steckt da vielleicht ein System der Verschleierung dahinter? Wäre nicht verwunderlich, denn bei einer Detaillierung der eingangs erwähnten Einnahmen/Ausgaben würden wir wahrscheinlich unsere Wunder erleben! Die Verantwortlichen müssen endlich konstruktive Vorschläge präsentieren!
Ing. Kurt Zdichynec, per E-Mail
Erschienen am Fr, 10.11.2023
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