Plötzlich greift die Erkenntnis um sich, dass in Sachen Zuzug und Asyl gravierende Fehler begangen wurden. Die typisch „österreichische Willkommenskultur“ für Menschen aus Ländern mit völlig anderer Sozialisation hat versagt und die Integration von großen Teilen der Asylanten aus aller Herren „Nachbarländer“, die sozusagen ins nächstbeste Aufnahmeland geflüchtet sind, hat offenbar gröbere Mängel. Das abgehobene Gutmenschentum wird gerade von Ganzkörperkrämpfen gebeutelt, weil doch nicht alles Friede, Freude und Eierkuchen ist. Politiker die die nächste Wahl fürchten, werden plötzlich zu Integrationsexperten und Hardlinern. Es ist schon richtig, dass nur ein geringer Teil der Zuzüglinge toxisch für die Gesellschaft sind. Wenn man es aber nicht schafft, jene zu entfernen, die so ganz und gar nicht willig sind, unsere Werte zu achten und sich anzupassen, dann tut man auch denen keinen Gefallen, die das sehr wohl wollen. Subjekte, die illegal nach Österreich eingewandert sind, sich nicht integrieren wollen und zuweilen auch kriminell sind, gehören ohne Wenn und Aber dorthin zurückgeschickt, wo sie hergekommen sind. Jene, die ihr Handy retten konnten, dafür aber ihre Papiere verloren haben und nicht einmal wissen, woher sie kommen und wann sie geboren sind, müssen von Anfang an wissen, dass sie keine Chance auf Zuerkennung von Asyl oder Bleiberecht haben werden. Alle anderen, die können, wollen und bereit sind, unsere Werte zu achten, sind herzlich willkommen.
Franz Karner, Neumarkt
Erschienen am Do, 9.11.2023
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