Beim kommenden SPÖ-Parteitag stellt Parteichef Babler seine Visionen für Österreich vor. Was durchgesickert, ist kaum zu glauben. Nachdem er schon eine 32-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich gefordert hat, kommt es jetzt noch dicker. Babler will für alle Arbeitslosen ein Arbeitslosengeld von mindestens 70% des Letztbezuges. Wenn jemand vom Burgenland oder von Niederösterreich nach Wien in die Arbeit pendelt verbraucht er eh schon 20% seines Gehalts. Ich bin neugierig, wie viele wegen 10% dann noch arbeiten gehen werden, obwohl wir jetzt schon einen Facharbeitermangel bei Arbeitsplätzen haben. Weiters fordert Babler eine jährliche Anpassung des Arbeitslosengeldes an die Inflation. Nur einen Haken hat das Ganze: Er sagt nicht, wer das bezahlen soll. Wahrscheinlich die Dummen, die noch arbeiten gehen.
Leopold Rapp, per E-Mail
Erschienen am Mi, 8.11.2023
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