Während viele österreichische Steuerzahler wegen der enormen Teuerung auf Empfehlung unseres Staatsoberhauptes die „Zähne zusammenbeißen“ mussten, ging Van der Bellen samt „Hofstaat“ auf Festspiel-Tour. Die Reisen nach Salzburg, Bregenz, Erl und Mörbisch schlugen sich immerhin mit 56.923,48 Euro zu Buche. Dass der HBP zusätzlich zu den Sicherheitsbeamten gleich von vier PR-Mitarbeitern begleitet wurde, dürfte eher der Selbstdarstellung dienlich sein. Es ist wohl in Amerika, aber kaum in Europa üblich, dass die Gattinnen von Staatenlenkern bei fast allen Reisen mit dabei sind, wie das von Bundespräsident Van der Bellen praktiziert wird. Bei der heuer im September in New York stattgefundenen UNO-Generaldebatte „Climate Ambition Summit“ verkündete unser Bundespräsident, dass Österreich der Klimasolidarität verpflichtet sei und sagte für 2023 bis 2026 weitere 220 Millionen Euro für die internationale Klimafinanzierung zu. Resümee: Das steuerzahlende Volk wird über die Großzügigkeit beim Geldverteilen ins Ausland und über den aufwendigen Lebensstil unseres Bundespräsidenten und seiner Entourage kaum Verständnis haben.
Peter Puster, Feldkirchen bei Graz
Erschienen am Mi, 8.11.2023
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