Chefredakteur Klaus Herrmann stellt am vergangenen Sonntag in seiner Rubrik u. a. zu Recht fest, dass es höchst an der Zeit wäre, endlich proaktiv gegen den in den vergangenen Jahren hereinimportierten radikalmuslimisch geprägten Antisemitismus vorzugehen. Unsere menschenrechtsfixierten politischen Parteien im Parlament haben offenbar in ihrer Mehrheit vollkommen verkannt, dass mit dem Postulat der über allem stehenden Menschenrechte in den vergangenen Jahren Personen in großer Zahl ins Land gelassen wurden, denen Menschenrechte und Toleranz herzlich egal sind und die einzig und allein ihre Religion als das Nonplusultra allen Handelns sehen. Und leider impliziert dies auch den allumfassenden Hass auf Juden und lässt uns „Eingeborene“ angesichts der jüngsten antijüdischen Demonstrationen, gegen die leider nicht behördlich vorgegangen wurde, sprachlos zurück. Wiederholt sich jetzt die Geschichte und werden wir erneut Szenen wie vor 85 Jahren auf unseren Straßen erleben? Nicht nur Juden, sondern alle Nichtmuslime sind bei Radikalislamisten ein Feindbild, gegen das sie angeblich gottgewollt jederzeit vorgehen dürfen bzw. sogar müssen. Ich fürchte mich schon vor jenem Moment, in dem eine islamistische Partei bei Wahlen die nötige Mehrheit erreicht haben wird, um in den Wiener Gemeinderat oder sogar ins Parlament einziehen zu können. Das ist nur noch eine Frage weniger Jahre, wenn jetzt nicht schleunigst der bisher praktizierte Kuschelkurs unseres Staates importierten Religionsfanatikern gegenüber nachhaltig beendet wird.
Martin Krämer, per E-Mail
Erschienen am Mi, 8.11.2023
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