Wer soll denn unsere Interessen in Europa vertreten, wenn nicht unser Bundeskanzler? Es kann doch nicht sein, dass der EU-Beitrittskandidat Ukraine Österreich droht, die einzig verbliebene Gasleitung von Russland nach Europa abzudrehen – und niemand in Brüssel oder Wien steht auf und reagiert! Dass sich die EU schon lange von Präsident Zelenskij hat einwickeln lassen, ist bekannt. Dass aber ein österreichischer Bundeskanzler auch noch Danke sagt für ein derart unfreundliches Vorgehen, ist beschämend. Zusätzlich deutet alles darauf hin, dass die von der OMV mitfinanzierte Gasleitung Nord Stream 2 vom ukrainischen Geheimdienst gesprengt wurde – aber die Ermittlungen dazu will man offensichtlich nicht veröffentlichen. Jedenfalls gäbe es ausreichend Gründe, dieses fragwürdige Schauspiel mit Zelenskij endlich zu beenden – und mit ihm Tacheles zu reden. Die EU (und damit auch Österreich) liefert Unsummen an Geld und Unmengen an Waffen an die Ukraine. Daher darf sie sich nicht von ihr auf der Nase herumtanzen lassen. Es wird Zeit, dass sich in unserer Außenpolitik etwas ändert. Und zwar gravierend!
Helmut Schaupensteiner, Rottenmann
Erschienen am So, 5.11.2023
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