Seit geraumer Zeit fehlen in Österreich 600 zum Teil lebenswichtige Medikamente gegen Diabetes oder Antibiotika. Eine Lösung kann der zuständige Gesundheitsminister Rauch keine anbieten. Es wird also weitergewurstelt wie in einem Entwicklungsland. Der grüne Gesundheitsminister und seine zwei Vorgänger haben in den letzten vier Jahren auch tatenlos zugeschaut, wie die Patienten immer mehr zu Bittstellern wurden, um einen Termin in einem Spital oder in einer Kassenordination zu bekommen. Und jetzt glaubt Gesundheitsminister Rauch das Gelbe vom Ei gefunden zu haben. Er kündigt zwar vollmundig bei jeder Gelegenheit an, dass man gegen den Mangel an Landärzten deren Tätigkeit und Berufsbild aufwerten muss. Womit löst er das Problem? Er lässt per Gesetz künftig Blut- und Harnanalysen sowie Medikamenteneinstellungen in Apotheken durchführen, nimmt also die ureigenen Tätigkeiten den Hausärzten weg. Also wird der Hausarzt künftig nur noch für Krankenstände, Rezeptschreiben, Kuranträge und Wochenenddienste zuständig sein. Eine wirklich tolle Idee von Herrn Rauch, es werden bei dieser Aufwertung sicher Massen an Ärzten in die Ordinationen drängen! Man hat immer mehr den Eindruck, die grünen Gesundheitsminister wollen Gesundheitspolitik ohne Mitsprache der Ärzte machen. Das wird aber sicher nicht funktionieren.
Dr. Peter Kozlowsky, Auersthal
Erschienen am So, 5.11.2023
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen das krone.at-Team
Hinweis in eigener Sache: Schon bald erwartet Sie auf krone.at ein rundum erneuerter Forenbereich mit vielen neuen Features! Mehr Informationen finden Sie hier.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
Hinweis in eigener Sache: Schon bald erwartet Sie auf krone.at ein rundum erneuerter Forenbereich mit vielen neuen Features! Mehr Informationen finden Sie hier.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.