René Benko erhielt laut einschlägigen Erhebungen für seine marode Signa insgesamt rund 100 Millionen Euro von den österreichischen Steuerzahlern. 40 Millionen wurden an fälliger Umsatzsteuer gestundet, weitere 60 Millionen erhält er jetzt aus Mitteln des Insolvenzentgeltfonds. Dazu kommt noch ein nicht genau bekannter Mega-Steuerdeal anlässlich der seinerzeitigen Übernahme von Kika/Leiner, den ihm die Regierung Kurz ermöglicht hatte, weil es damals „um die Rettung von Arbeitsplätzen“ ging. Tatsächlich wurden in weiterer Folge haufenweise Jobs gestrichen. Herr Benko ist privat weiterhin extrem vermögend und besitzt mehrere hundert Millionen Euro. Wird man die Steuerzahler aus diesem Vermögen schadlos halten, oder wird das in altgewohnter Weise wieder zu Lasten der Allgemeinheit „glattgestellt“ werden? Liebe „Krone“-Redaktion, bitte dranbleiben- herzlichen Dank.
Martin Krämer, per E-Mail
Erschienen am So, 5.11.2023
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