Der geile Blick des Generals auf die „Schlachtplatte“ sagt schon alles. Dass der Verkäufer oder besser gesagt der Chef des Betriebes der Tod ist, kann wohl nicht verwundern. Eigentlich müsste die Herstellung bzw. die Gewinnlukrierung von und über Kriegsgerät und Waffen aller Art den Drogenkartellen gleichgestellt werden, nur dass das Kriegsgerät imstande ist, noch schneller und noch größeren Schaden, noch mehr Blutvergießen, noch mehr Tote in noch kürzerer Zeit zu erreichen. Sowohl der Hersteller, denn diese Farce, man dürfe die Waffen ja ohnehin nur an nicht kriegführende Staaten vergeben, hat sich ja wohl bereits ad absurdum geführt, als auch der Käufer sind potenzielle Täter. Zum Töten hergestellt, zum Töten verwendet, genau so und nicht anders. Kaufe ich mir ein Fahrzeug, werde ich damit fahren und es nicht nur bewundern. Es sollte überhaupt so sein, dass die Soldaten ausschließlich mit selbst geschnitzten Prügeln in den Krieg ziehen und aufeinander einschlagen dürfen. Oder zumindest sollten die Kriegsherren an der Spitze auf einem weißen Pferd gut sichtbar die Truppen anführen. Die Kämpfe, sollten sie überhaupt beginnen, wären dann mit Sicherheit sehr schnell vorbei. (Ja, ja, ich weiß schon, dass das lauter kindische Ideen sind.)
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