Härter kann eine Partynacht am Ballermann wohl auch nicht sein! Geschlagene 2:38 Stunden kämpfte Julia Grabher, bei der Mallorca Women‘s Championship an Nummer eins gesetzt, um auf der Baleareninsel den Einzug ins Achtelfinale zu fixieren. Am Ende allerdings mit Erfolg.
Im September hatte Julia Grabher beim WTA-125-Turnier in Tolentino (It) ihren ersten Saisontitel holen können. Nach einer Trainingswoche in Wien folgte ein Kurzausflug auf Hartplatz. Beim 125er-Event in Adana (Tur) schied die Vorarlbergerin aber gleich in Runde eins aus. Nun kehrte die Weltranglisten-97. in Mallorca auf ihren Lieblingsbelag Sand zurück – allerdings mit deutlich mehr Mühe als erwartet.
Guter Start half nichts
Dabei erwischte die 30-Jährige – die auf Mallorca die Setzliste anführt – gegen die gleichaltrige Italienerin Deborah Chiesa (It/WTA-Nr. 345) einen perfekten Start, nahm ihr gleich das erste Aufschlagspiel ab und ging rasch 2:0 in Front. Doch Chiesa konterte umgehend, glich zum 2:2 aus und nutzte bei 4:3 auch die nächste sich ihr bietende Breakchance, um auf 5:3 davonzuziehen und in weitere Folge ihren zweiten Satzball zum 6:3 zu verwerten.
Hart erkämpfter Satzausgleich
Grabher, die das bis Montag einzige Duell mit Chiesa im September 2025 beim Challenger in Rende (It) glatt mit 6:3, 6:1 für sich entschieden hatte, kämpfte sich aber zurück. Wie bereits in Durchgang eins erspielte sich Österreichs aktuelle Nummer vier dank eines Breaks eine schnelle 2:0-Führung. Doch wieder glich ihre Gegnerin zum 2:2. Bei 4:3 breakte Grabher erneut, kassierte aber wieder das rasche Rebreak, ehe sie Chiesa zum dritten Mal in Satz zwei den Aufschlag abnahm und mit 6:4 den Satzauslgeich herstellte.
Grabher beweist Nerven
In der Entscheidung war es wieder Grabher, der das erste Break zum 3:1 gelang, nachdem sie bei 1:0 noch zwei Chancen darauf ausgelassen hatte. Chiesa ließ sich aber wieder nicht unterkriegen und schaffte auch diesmal den Ausgleich zum 3:3, nahm der Vorarlbergerin das Service dann ein weiteres Mal zum 4:3 ab – um umgehend das Rebreak zum 4:4 zu kassieren. Damit war der Widerstand der Italienerin gebrochen. Erst brachte Grabher ihr Service zu Null zum 5:4 durch, um nach 158 Minuten Spielzeit ihren ersten Matchball zum 3:6, 6:4, 6:4-Sieg zu verwerten.
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