Sie schreien, sie fordern und möchten von den Mächtigen gehört werden. Die sogenannten Klimaaktivisten; auch dieser Terminus ist zu hinterfragen. Wen möchten diese Menschen retten? Das Klima oder Menschen, die vom Klimawandel bedroht sind? Sie sitzen auf den Straßen und behindern jene Menschen am täglichen Leben, die diese inakzeptable Art und Weise der Protestform finanziell und demokratisch ermöglichen. Das Recht auf Demonstration ist historisch hart erkämpft worden und wird jetzt dafür missbraucht, um politische Vorhaben wie Tempo 100 auf Autobahnen durchzusetzen. Eine verschwindend kleine Anzahl an Menschen diktiert also, wo es langgehen soll. Aber der Zweck heiligt die Mittel, oder?
Lukas Zierhut, Wien
Erschienen am Mo, 11.9.2023
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