Dem Journalisten Wehrschütz kann man nur für seinen offenen Brief an die Leser der „Krone“ danken. Dass der ORF diesem seriösen Reporter vorwirft, prorussisch zu sein, zeigt einmal mehr, wie „neutral“ unser öffentlich-rechtlicher Sender ist. Nur weil Herr Wehrschütz es „wagt“, auch über die Missstände in der Ukraine, vor allem was die Korruption in diesem Land betrifft, zu berichten, wird er gerügt. Seine Aussage („Wir riskieren unser Leben in der Ukraine nicht für fremde Interessen, sondern darum, ein objektives Bild der Lage zu liefern“) sagt alles, und es ist sehr traurig, dass er sich für seine objektive Berichterstattung auch noch entschuldigen muss. Hoch lebe der neutrale ORF!
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